TOYTOY X SALOMEA / Jazzrausch Bigband - JAZZFEST BONN 2022

Toytoy und Jazzrausch Bigband
Samstag 28 Mai 2022 19:00
Telekom Forum
Landgrabenweg 151
53227 Bonn

Das sagt der Veranstalter:

Abschlusskonzert - unbestuhlt!

TOYTOY X SALOMEA

TOYTOY ist eine musikalische Begegnung von vier virtuosen Instrumentalisten. Die abrupten, rhythmischen Veränderungen, die Melange aus verschiedenen Stilen mit abwechselnden Metren und Rhythmen und atonalen Zwischenspielen, der Farbenreichtum aus harmonischen Melodien und kantigen Herausforderungen, schnellen Passagen und verblüffend kompakten Sounds hätten Frank Zappa sicher gefallen. Was die vier Musiker aber dann doch von dem Avantgarde-Rocker unterscheidet, ist die Gesamtwirkung, die aus der Sampling-Tradition entsteht, wenn Eindrücke aus Jazz, Soul, Fusion und andere Musikstilen über Breakbeats geschichtet werden. Da kommen Assoziationen an A Tribe Called Quest, D'Angelo und andere grenzüberschreitende Hip-Hop- und Neo-Soul-Musiker.
Das ist der globale Sound einer neuen Jazzszene. Die ungezähmte Energie kanalisiert das Quartett in einen einzigartigen Stil, mit dem sie immer wieder überraschende Gäste konfrontieren. Den basslastigen Groove mit einer umfangreichen Drum- und Percussion-Palette sowie einem Füllhorn an faszinierenden Gitarrenklängen haben TOYTOY für einen besonderen Anlass des Jazzfest Bonn neu arrangiert. Sie treten auf mit der grandiosen Kölner Sängerin SALOMEA. Sie ist eine der innovativsten Stimmen der europäischen Jazzszene. Ihre genreübergreifenden Songs nennt sie selbst als „contemporary multi genre“, eine gute Bezeichnung für ihre eindringlichen, geradezu intimen, verschlungenen und elektronisch geprägte Songlandschaften. Das Konzert von TOYTOY und SALOMEA, die als Teil des a-capella-Quartetts Of Cabbages And Kings bekannt wurde, dürfte ein besonderes Highlight in diesem Festival sein.

Alex Eckert – Gitarre
Silvan Strauß – Schlagzeug
Daniel Stritzke – Bass
Samuel Wootton – Perkussion
SALOMEA – Gesang

Jazzrausch Bigband

Die Jazzrausch Bigband, Hausband des legendären Münchner Clubs Harry Klein, verbindet Jazz mit Technogrooves, improvisierte Musik mit Loopstrukturen der Electronic Szene, repetitive Motive aus der Minimal Music eines Steve Reich kontrastieren mitreißenden Bläserattacken. Der Staccato der neun Bläser schreit dann schon mal anorganisch, legt sich kalt wie Stahl über den mechanischen Bass- und Drumbeat, der Sprechgesang mag kühl wie der von Astrud Gilberto sein, aber die Hitze entwickelt sich durch Dancenummern und wildes Spiel der Solisten. Der Mix aus atemberaubenden Rhythmen, orchestralen Stürmen und komplexen Jazzimprovisationen wirken zwischen zart vertonter Abgeschiedenheit bis hin zum gewaltig wummernden Erdbeben – mit Freude werden prominente Vorlagen zerlegt, voller Neugier beleuchtet und lustvoll zu einem neuen Ganzen zusammengefügt.
Zum Beethoven-Jubiläumsjahr haben sie mit Beethoven’s Breakdown eine Bearbeitung der Musik des Meisters herausgebracht, wie man sie garantiert noch nie zuvor gehört hat. Ihr neues Projekt heißt téchne, das wieder eine große Anziehungskraft für Freunde dieses lebhaften Crossover ausüben wird. Die Süddeutsche Zeitung feiert es als „schillernden musikalischen Strauß voller Wucht, Finesse und Intelligenz“.

Leonhard Kuhn – Komponist und Electronics
Roman Sladek – Bandleader, Produzent und Posaune
Bettina Maier – Alt- & Sopransaxophon
Moritz Stahl – Tenorsaxophon
Frederik Mademann – Tenorsaxophon
Florian Leuschner – Baritonsaxophon, Bass- und Kontrabassklarinette
Julius Braun – Trompete
Angela Avetisyan - Trompete
Sebastian Rehrl – Posaune
Carsten Fuss – Posaune
Marco Dufner – Schlagzeug
Georg Stirnweiß – Bass und Synthesizer
Thomas Kölbl – Keyboard
Heinrich Wulff – Gitarre
Patricia Römer – Gesang
Josy Friebel – Ton
Philip Foidl – Licht