"IDENTITÄT NICHT NACHGEWIESEN" - Neuerwerbungen der Sammlung des Bundes

Samstag 07 Mai 2022 - Montag 03 Okt 2022
Bundeskunsthalle
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn

Veranstaltungsinfos

Die Bundeskunsthalle zeigt regelmäßig Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung des Bundes.

Auch die neue Ausstellung präsentiert ausgewählte Arbeiten, die innerhalb der fünfjährigen Tätigkeit (2017– 2021) von einer ehrenamtlichen Fachkommission für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland angekauft worden sind. Zusätzlich kommen dieses Mal Ankäufe hinzu, die mit Mitteln von Neustart Kultur von einer weiteren Ankaufskommission erworben werden konnten. Das kuratorische Konzept wurde im kollaborativen Prozess von zwölf Kurator*innen unter Moderation der Bundeskunsthalle entwickelt.

Das Team verspricht sich von der Durchmischung der beiden Ankaufskonvolute eine größtmögliche Aktualität und einen repräsentativen Querschnitt der zeitgenössischen, mitunter auch der sehr jungen Produktion. Für die dialogische Konzeption der Ausstellung sind Themen und Cluster wie zeitgenössische politische und gesellschaftliche Relevanz, postkolonialer Diskurs, Posthumanität, Geschichtskonstruktionen, Urbanität oder auch eine werkimmanente Bildästhetik maßgeblich.

Die Ausstellung trägt der im zeitgenössischen Kontext relevanten Sammlung des Bundes Rechnung und veranschaulicht, wie historische und aktuelle Entwicklungen, kollektive Sehgewohnheiten oder Hinterfragungen von Bildkonstruktionen künstlerisch und modellhaft umgesetzt werden. Die Auswahl der Werke macht deutlich, dass die gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen eine breite Palette an Techniken und Medien umfassen – von raumgreifenden Installationen, Zeichnung, Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und akustischen Arbeiten.

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