BONNTICKET
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Wir über uns

Um 1993 entwickelte sich das, was Monate später einmal BONNTICKET werden würde. Aber auch in den Jahren davor wurde in Bonn – genauer bei der EDV-Abteilung 10-45 der Stadtverwaltung Bonn - bereits fleißig an der Entwicklung des automatisierten Ticketing gearbeitet. Mit dem Theater Bonn (Oper und Schauspiel) war man ein Vorreiter auf diesem Gebiet und legte schlussendlich die Weichen für die technische Entwicklung des gesamten bundesweiten Ticketings, in dem man gemeinsam mit der damals zuständigen Firma Dr. Richtmann + Eder aus München die Einbindung von STRATUS-Servern durchsetzte. Die Entwicklungen in Bonn blieben auch der Landesregierung nicht verborgen, die das Thema aufgriff und ebensolche Netzwerke im Rest von Nordrhein-Westfalen – zumeist bei öffentlichen Häusern - installierte. Eine für das bundesweite Ticketing sicherlich maßgebliche Entwicklung, denn schon kurze Zeit später sollte man an Bonner Vorverkaufsstellen Karten für die Philharmonie in Köln kaufen können und die Bonner Häuser waren in ganz NRW buchbar.

BONNTICKET bekam durch die Eingliederung von privaten Veranstaltern wie Biskuit Music (heute BONN-MUSIK bzw. Biskuit-Musik) und Gabriel Concerts einen gehörigen Schub. Auch war die Ausweitung des Vorverkaufsstellen-Netzwerks ausschlaggebend für die rasante Entwicklung, die das automatisierte Ticketing, das in dieser Zeit die Republik eroberte, in Bonn nahm. Von anfänglich vier Vorverkaufsstellen (VVK-Stellen), die auf die vier Himmelsrichtung in Bonn verteilt waren, wuchs die Zahl der Vertriebsstellen in den Folgejahren auf über 80 Stück. Zumeist eigenständige Vorverkaufsstellen, die sich über Bonn und die Region und die neuen Einsatzgebiete von BONNTICKET – nämlich Aachen und Koblenz – erstrecken. Herausragend für die Entwicklung des Vertriebsnetzes war sicherlich die Anbindung der Zweigstellen des General-Anzeigers im Jahre 1996.

Nach der Gewinnung eines der größten damals existierenden Veranstalters in NRW – der Concert Cooperation Bonn – wurde schnell klar, dass sich das Tätigkeitsfeld und die damit verbundene Arbeitsweise, die für BONNTICKET und seine Kunden entscheidend war, immer mehr von der einer Verwaltung weg entwickelte.

Neben großen Partner wie der Bundeskunsthalle, die die Entwicklung von BONNTICKET von Anfang an positiv unterstütze, waren es die etablierten, privaten Theaterhäuser (Contra-Kreis, Haus der Springmaus und später auch Pantheon), die das Vertriebsnetz für die Bürger in Bonn noch einmal attraktiver gestalteten. Die Nachfrage neuer VVK-Stellen erreichte ungeahnte Höhen. Tagtäglich hätte man neue Vertriebsstellen – insbesondere im Bonner Stadtgebiet – installieren können, wenn es denn Sinn gemacht hätte.

 

Mit Gründung der Tourismus & Congress GmbH (T&C) Ende 1996 kam es zu einer Neu-Organisation von BONNTICKET. Der Systembetreiber wurde von der Stadtverwaltung in die T&C gelegt, um so die Vorteile einer öffentlichen GmbH – wie beispielsweise die Einführung des Kreditkartengeschäfts für das angedachte Call-Center und die prompte Möglichkeit der Anschaffung kostspieliger, technischer Neuerungen – nutzen zu können. Kurz nach Aufbau des eigenen Call-Centers wurde umgehend mit der Programmierung der ersten BONNTICKET-Internetseite begonnen, die wenige Monate später schon online gestellt werden konnte. Im gleichen Jahr wurden erstmalig die Open-Air-Konzerte auf dem Bonner Museumsplatz durchgeführt. Auch entdeckte die Stadt ihren berühmtesten Sohn 1997 wieder. Mit dem Beethoven-Marathon erlebte der klassische Beethoven eine Wiederaufstehung, die darin gipfelte, dass 1999 das Beethovenfest Bonn ins Leben gerufen wurde.

 

Am 01. Januar 2000 wurde man aufgrund einer Empfehlung in Aachen aktiv und gründete dort mit tatkräftiger Unterstützung von Stadttheater und Zeitungsverlag AACHENTICKET. Anfang 2006 folgte die nächste Ausweitung. In Kooperation mit Rhein-Zeitung und der Koblenz-Touristik wurde die Marke KOBLENZTICKET ins Leben gerufen.

Zwischenzeitlich wurde BONNTICKET die Ehre zuteil, die Geschäftsführung von NRW-Ticket zu übernehmen, was man bis heute mit großem Erfolg tut.

 

Das alles macht BONNTICKET zu einem der erfolgreichsten „regionalen“ Ticketsystembetreiber in Deutschland.

 

Seit Oktober 2003 verfügt BONNTICKET darüber hinaus über ein eigenes Eventmagazin für Bonn und die Region, das monatlich in Kooperation mit dem Bonner Stadtmagazin „bonnjour“ in einer Auflage von 30.000 Exemplaren erscheint – nämlich das BONNTICKET-Eventmagazin! Und hier schließt sich der Kreis!

 





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